GPW08020 – Medizin und Gesellschaft 2- Medizin

Modul
Medizin und Gesellschaft 2- Medizin
medicine and society 2 - medicine
Modulnummer
GPW08020
Version: 1
Fakultät
Gesundheits- und Pflegewissenschaften
Niveau
Master
Dauer
1 Semester
Turnus
Keine Angabe
Modulverantwortliche/-r

Prof. Elke Ochsmann
Elke.Ochsmann(at)fh-zwickau.de

Dozent/-in(nen)

Prof. Elke Ochsmann
Elke.Ochsmann(at)fh-zwickau.de
Dozent/-in in: "Medizin und Gesellschaft 2- Medizin"

Prof. Dr. Joerg Klewer
Joerg.Klewer(at)fh-zwickau.de
Dozent/-in in: "Medizin und Gesellschaft 2- Medizin"

Prof. Dr. Andreas Teubner
Andreas.Teubner(at)fh-zwickau.de
Dozent/-in in: "Medizin und Gesellschaft 2- Medizin"

Lehrsprache(n)

Deutsch
in "Medizin und Gesellschaft 2- Medizin"

ECTS-Credits

8.00 Credits

Workload

240 Stunden

Lehrveranstaltungen

6.00 SWS (6.00 SWS Vorlesung)

Selbststudienzeit

150.00 Stunden
150.00 Stunden Selbststudium - Medizin und Gesellschaft 2- Medizin

Prüfungsvorleistung(en)
Keine
Prüfungsleistung(en)

schriftliche Prüfungsleistung -
Modulprüfung | Prüfungsdauer: 120 min | Wichtung: 100%
in "Medizin und Gesellschaft 2- Medizin"

Medienform
Keine Angabe
Lehrinhalte/Gliederung

Vertiefte medizinische Grundlagen:

Mikroskopischer und makroskopischer Aufbau des menschlichen Körpers, Physiologische Regelungsvorgänge und deren biochemische Grundlagen (z.B. Nervensystem, Blutbildung, Hormone);  Grundlagen der allgemeinen Pathologie (z.B. Wundheilung, Entzündung, Tumorentstehung)

Auswahl der wichtigsten Erkrankungen, die im Rahmen des Moduls behandelt werden:

  • Arteriosklerose und Herzinfarkt; Herzklappenerkrankungen
  • Diabetes mellitus und metabolisches Syndrom; Gallensteine
  • Infektionskrankheiten
  • Lungenkrankheiten (obstruktive, restriktive)
  • neurologische und psychiatrische Erkrankungen (Demenz, Alzheimer, Depression)
  • Augenerkrankungen
  • Schwerhörigkeit

Gesundheitswissenschaften, Epidemiologie:

Gesundheitswissenschaftliche, medizinische und sozialwissenschaftliche Konzepte zu Gesundheit, Krankheit, Behinderung und Alter; Gesundheitswissenschaftliche Theorien und Modelle (Salutogenese, Health-Belief-Modell u.a.); Institutionen und ihre Funktionen im Gesundheitswesen (z.B. Krankenhäuser, Krankenkassen, Arztpraxen, Heime, Pflegedienste, Behörden etc.); Akteure im Gesundheitswesen auf internationaler Ebene (z.B. EU, WHO); Gesetzliche Regelungen und finanzielle Rahmenbedingungen des Zusammenwirkens der einzelnen Akteure; Probleme des Zusammenwirkens (z.B. Kompetenzen, Qualität, Mitbestimmung, Leistungsbegrenzungen, Verbraucherschutz)

Arbeitsmedizin:

Zusammenhang zwischen Expositionen am Arbeitsplatz und Gesundheit bzw. Krankheit kennen:

  • physikalische Expositionen (z. B. Lärm, Vibrationen)
  • chemische Expositionen (z. B. Blei, Nanopartikel, Schweißrauche, Asbest)
  • biologischen Expositionen (Erreger)
  • psychische Expositionen (z. B. im Sinne des Belastungs-Beanspruchungs-Modells)

Grundlegende Aspekte des Unfallversicherungsschutzes:

  • Organisation und Aufgaben der Unfallversicherungsträger
  • Arbeitsunfall, Wegeunfall, Berufskrankheit
  • Finanzierung und Ablauf im Schadensfall
  • Rechtliche Vorgaben für den betrieblichen Arbeitsschutz

Arbeitszeit und Arbeitsrecht auseinander:

  • Schichtarbeit
  • Mutterschutz
  • Jungendarbeitsschutz

Medical English: Kommunikation im medizinischen und technischen Bereich, Vokabular, Hörverstehen, Vorbereitung auf ein fortgeschrittenes Sprach-Zertifikat in Englisch

Qualifikationsziele

Die Studenten gewinnen vertiefte Einblicke in medizinische und soziale Aspekte.

Vertiefte medizinische Grundlagen: Die Studierenden verstehen die Anatomie und Physiologie des Menschen insbesondere verstehen sie die Pathologie ausgewählter Krankheit und kennen deren klinische Relevanz. Die Studierenden wenden medizinische Grundkenntnisse am Fallbeispiel an.

Gesundheitswissenschaften, Epidemiologie: Die Studierenden verstehen zentrale Theorien zu Gesundheit, Krankheit und Behinderung und sind in der Lage, grundlegende Aufgaben von Institutionen im Gesundheitswesen auf den Spezialfall zu übertragen. Sie sind außerdem in der Lage, das Zusammenwirkens der Akteure im Gesundheitswesen, wie auch dort auftretende Interessenskonflikte zu analysieren und zu bewerten. Weiterhin kennen die Studierenden epidemiologische Aspekte wichtiger Volkskrankheiten.

Arbeitsmedizin: Die Studierenden kennen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Expositionen am Arbeitsplatz und Gesundheit bzw. Krankheit und können Arbeitsplätze hinsichtlich ihrer Gefährdungen analysieren und bewerten. Sie sind in der Lage dieses Wissen in präventiven Aktivitäten in der Praxis umzusetzen und diese in den Kontext des Unfallversicherungsschutzes und arbeitsrechtlicher Aspekte einzuordnen.

Medical English: Die Studierenden sind in der Lage, medizinische Sachverhalte mündlich und schriftlich in Englisch auszudrücken.

Sozial- und Selbstkompetenzen
Keine Angabe
Besondere Zulassungsvoraussetzung

keine

Empfohlene Voraussetzungen
Keine Angabe
Fortsetzungsmöglichkeiten
Keine Angabe
Literatur

z. B: Nowak D: Arbeitsmedizin im Querschnitt, Urban & Fischer

z. B. Greten H: Innere Medizin, Thieme

z. B. Gross P, Baumgart PC: Medical English, Thieme

Hinweise
Keine Angabe