KFT08170 – Energieoptimierte Klimatechnik

Modul
Energieoptimierte Klimatechnik
Energy-efficient air conditioning
Modulnummer
KFT08170
Version: 1
Fakultät
Kraftfahrzeugtechnik
Niveau
Master/Diplom
Dauer
1 Semester
Turnus
Sommersemester
Modulverantwortliche/-r

Prof. Dr.-Ing. Clemens Ruy
Clemens.Ruy(at)fh-zwickau.de

Dozent/-in(nen)

Prof. Dr.-Ing. Clemens Ruy
Clemens.Ruy(at)fh-zwickau.de

Lehrsprache(n)

Deutsch
in "Energieoptimierte Klimatechnik"

ECTS-Credits

6.00 Credits

Workload

180 Stunden

Lehrveranstaltungen

6.00 SWS (1.00 SWS Praktikum | 1.00 SWS Seminar | 4.00 SWS Vorlesung mit integr. Übung / seminaristische Vorlesung)

Selbststudienzeit

90.00 Stunden

Prüfungsvorleistung(en)

Laborpraktikum (erfolgreiche Teilnahme)
in "Energieoptimierte Klimatechnik"

Prüfungsleistung(en)

schriftliche Prüfungsleistung -
Modulprüfung | Prüfungsdauer: 120 min | Wichtung: 0%
in "Energieoptimierte Klimatechnik"

Medienform
Keine Angabe
Lehrinhalte/Gliederung

Energetik der klimatechnische Prozesse und Komponenten – Ventilator, Filterung, Kanäle / Gehäuse, Wärmerückgewinnung, Wärmeübertrager (Erhitzer, Kühler), Befeuchter, Entfeuchter, Trockner, Kältetechnik;

Regelungstechnik und Teillast;

Bewertung energetischer Planungsvorgaben: Energiebedarf, Heizlast, Kühllast;

Laborpraktika zur Analyse von Klimaanlagen.

Qualifikationsziele

Nichtwohn- und Wohngebäude erfordern aufgrund der zunehmenden Gebäude­dichtheit mechanische Lüftungs- oder Klimaanlagen bzw -geräte. Wegen zwingender gesetzlicher Vorgaben – ENEV und EU-Richtlinien zu „energy related products“ - stehen nun neben Behaglichkeit und Lufthygiene der energetische Verbrauch und entsprechende Kennzahlen bei der Dimensionierung und Auswahl der Klimatechnik im Vordergrund. Alle klimatechnischen Funktionen bzw. Komponenten verursachen Verbräuche heiz-, kühl- oder antriebstechnischer Art. Die energetischen Hintergründe klima- und kältetechnischer Prozesse werden vertiefend erarbeitet. Auch bei der Auswahl von Ventilatoren und der Dimensionierung von Druckverlust-Verursachern wie Filter und Kanäle setzt sich eine energieorientierte Betrachtung durch. Der häufige oder überwiegende Teillastbetrieb von Klimaanlagen muss zu einer energetisch optimierten Regelungstechnik führen. Eine sinnvolle Dimensionierung setzt eine kritische Bewertung von Vorgaben aufgrund von Primär- und Endenergie­bedarf, Heizlast und Kühllast voraus. Höhere Investitionskosten durch teuere energieeffiziente Technik und dafür geringere Betriebs- insbesondere Energiekosten sind als Lebenszykluskosten zu betrachten.

Die Studierenden werden in die Lage versetzt, Klimaanlagen und deren Komponenten ganzheitlich und energetisch optimiert zu konzipieren, zu berechnen bzw. zu dimensionieren und auszuwählen.

Sozial- und Selbstkompetenzen
Keine Angabe
Besondere Zulassungsvoraussetzung

keine

Empfohlene Voraussetzungen

Technische Thermodynamik, Klimatechnisches Basiswissen

Fortsetzungsmöglichkeiten
Keine Angabe
Literatur
Keine Angabe
Hinweise
Keine Angabe